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    Das ABC der Zahngesundheit

    Mit regelmäßiger Pflege und der Unterstützung einiger „Assistenten“ kann man seine Zähne langfristig gesund halten. Welche Hilfsmittel für eine gründliche Mundhygiene empfehlenswert sind, zeigt Ihnen die nachfolgende Übersicht.









    Brücken

    Brücken bestehen aus Brückenpfeilern (Fixierelemente) und aus Brückenkörper(n) (Brückenglieder). Brücken können aus Metall oder Keramik hergestellt sein und werden mit einem speziellen Zement an den entsprechend präparierten (beschliffenen) Pfeilerzähnen befestigt.

    Erosion des Zahnschmelzes

    Eine weitere Bedeutung haben säurehaltige Getränke wie Cola, Red Bull, etc., da auch Säure den Zahnschmelz angreifen kann. Insbesondere kommt es dann zu Erosionen am Zahn, wenn saure Getränke immer wieder über den Tag verteilt zu sich genommen werden.

    Festsitzender Zahnersatz

    Festsitzender Zahnersatz wird an vorhandenen Zähnen befestigt, die dann zusätzlich auch die Kaukräfte des Ersatzes mittragen. Faustregel: jeder Zahn kann den Kaudruck eines weiteren Zahnes aufnehmen. Für zwei zu ersetzende Zähne sollten also auch zwei Pfeilerzähne zur Verfügung stehen. Festsitzender Zahnersatz kommt der natürlichen Situation am nächsten und ist daher – anders als herausnehmbarer Zahnersatz – in der Lage, die normale Kau- und Sprechfunktion nahezu vollständig wieder herzustellen. Brücken und Kronen haben nur eine begrenzte Verweildauer im Munde – im Durchschnitt ca. 10 bis 15 Jahre. Da zeitlebens das Zahnfleisch dazu neigt, sich zurückzubilden (siehe Parodontitis) ist der Hauptgrund für die Insuffizienz einer Krone oder Brücke darin begründet, dass der dann freiliegende Zahnhals als Prädilektionsstelle der Karies wieder zugänglich wird. Auch Zahnlockerungen durch Überbelastung können (insbesondere im Oberkiefer) zum Verlust festsitzenden Zahnersatzes führen. Ebenfalls ist die Vorschädigung der Pfeilerzähne vor der Überkronung von Bedeutung.

    Interdentalbürstchen

    Falls der Interdentalraum weiter geöffnet ist (z. B. bei einer Parodontitis), ist die Zahnzwischenraumbürste (Interdentalbürste) das effektivste Hilfsmittel zur Pflege dieses Bereichs. Vorsicht ist bei engeren Räumen geboten, da die Zahnfleischpapille verletzt bzw. verdrängt werden kann. Auch bei Brücken oder Zahnersatz auf Implantaten verwendet man Interdentalbürstchen.

    Parodontitis

    Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates zeigt. Die Parodontitis wird wie Gingivitis durch bakterielle Plaque (Zahnbelag) ausgelöst, einem zäh anhaftenden Biofilm. Hauptunterscheidungsmerkmal ist der bei der Parodontitis vorhandene, röntgenologisch nachweisbare Knochenabbau, während die vertieften Zahnfleischtaschen bei der Gingivitis durch die entzündliche Schwellung der Gingiva zustande kommen. Eine langandauernde Gingivitis (Zahnfleischentzündung) kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und das Zement übergreifen. Der Übergang ist jedoch nicht zwangsläufig, gerade bei Kindern und Jugendlichen kann eine Gingivitis über Monate und Jahre bestehen, ohne auf andere Strukturen überzugreifen. Die genauen Mechanismen sind noch nicht vollständig geklärt. Sowohl bei der Gingivitis als auch bei der Parodontitis werden aus dem Biofilm bakterielle Stoffwechsel- und Zerfallsprodukte freigesetzt, die Abwehrreaktionen des Körpers auslösen. Die Hauptrolle bei der Gewebszerstörung selbst spielt das eigene Immunsystem, das versucht, die Bakterien zu beseitigen. Diese Immunantwort besteht aus einer vielfältigen Abfolge von Reaktionen und Aktionen, bei der verschiedene Entzündungsstoffe und –zellen beteiligt sind. Unter anderem werden Enzyme gebildet, die die Bakterien zerstören sollen, jedoch auch zu einer Zerstörung von Eigengewebe führen. Das führt letztlich zum Verlust von Bindegewebe und Knochen. Das Ergebnis der Reaktion auf die Bakterien sind Zahnfleischbluten, Taschenbildung, Zurückgehen des Zahnfleischs und schließlich Lockerung und Verlust der Zähne.

    Professionelle Zahnreinigung

    Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe. Man versteht darunter eine mechanische Reinigung der Zähne, die deutlich über das hinausgeht, was jeder Mensch selbst täglich erledigen kann. In jedem Mund bildet sich nach ein bis zwei Tagen ein Belag auf den Zähnen, Plaque oder auch Biofilm genannt. Dieser Biofilm besteht aus Milliarden von Bakterien, die einen regen Stoffwechsel entwickeln. Dabei werden isolierte Kohlenhydrate verwertet und Säuren sowie Zellgifte ausgeschieden. Durch diese aggressiven Substanzen entstehen Zahnschäden (Zahnkaries) und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zum Knochenabbau (Parodontitis). Vielen Patienten gelingt es auch durch eine gründliche Zahnpflege nicht, alle Zwischenräume und Nischen in der Mundhöhle zu erreichen und damit diese Bakterien zu entfernen. Insbesondere bei älteren Patienten ist eine regelmäßige gründliche Reinigung des Gebisses unerlässlich, weil das Zahnfleisch zurückgeht. Dadurch werden die Zähne länger und die Flächen werden stark vergrößert. Außerdem lässt die Fingerfertigkeit im Alter nach, was sich auch auf die Qualität der Putztechnik auswirken kann. Drittens verändert sich der Stoffwechsel im Alter in vielen Fällen ungünstig (Chronische Krankheiten, Medikamente usw.) und die Anfälligkeit für Karies und Parodontitis wächst. Bei kariesaktivem Gebiss oder parodontaler Vorschädigung sollte eine PZR alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden.

    Prophylaxe

    Die zahnmedizinische Prophylaxe, auch vorbeugende Zahnheilkunde oder zahnmedizinische Prävention genannt, beschäftigt sich mit vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung von Krankheiten an Zähnen und am Zahnhalteapparat verhindern sollen. Die kollektive Prophylaxe bezieht sich dabei auf große Bevölkerungskreise. Betrifft sie ausgewählte große Bevölkerungsgruppen, z. B. Schulkinder, spricht man von semikollektiver Prophylaxe im Gegensatz zur Individualprophylaxe, die sich auf Einzelpersonen bezieht. Basisprophylaktische Maßnahmen, darunter das tägliche Zähneputzen, stehen einer Vielzahl von Personen zur Verfügung, intensivprophylaktische Maßnahmen richten sich an Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko.

    Prothesenhygiene

    Auch Zahnersatz braucht intensive Pflege. Herausnehmbarer Zahnersatz wird mindestens einmal am Tag gründlich gereinigt. Die Oberfläche des Zahnersatzes ist, wie die eigenen Zähne von Plaqueablagerungen betroffen, ebenso die Zwischenräume zwischen Kiefer und Zahnprothese und zwischen eigenen Zähnen und Zahnprothese. Nachlässige Prothesenhygiene kann Mundgeruch, Zahnfleischentzündungen und Karies an den verbleibenden eigenen Zähnen zur Folge haben, was zum Verlust weiterer Zähne führen kann.

    Veneer

    Veneer (englisch: Furnier) ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche - vor allem von Frontzähnen - aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik (Porzellan). Abgesehen von seltenen Allergien gegen das Befestigungsmaterial stellt der Einsatz von Keramik-Veneers in der Regel keine gesundheitliche Gefährdung dar, weil das Keramikmaterial eine sehr hohe Bioverträglichkeit hat. Probleme gibt es nur bei sehr massiv fluoridiertem Zahnschmelz. Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert werden. Durch Veneers erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne ein optimiertes Aussehen, und auch die Zahnfarbe wird bei diesem Verfahren individuell korrigiert. In der Regel werden bei ihrem Einsatz alte Kunststofffüllungen oder Eckenaufbauten entfernt. Vorliegende klinische Langzeituntersuchungen belegen, dass innerhalb von sechs Jahren nur zwei Prozent der Keramik-Veneers verloren gehen. Diese positive Bilanz hat zur Anerkennung des Verfahrens durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) geführt.

    Zähneknirschen

    Der Bruxismus (abgeleitet von griechisch βρυγμός (brygmos), männlich – das Zähne-Knirschen mit lateinischer Endung) ist das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne, durch das die Zähne verschleißen, der Zahnhalteapparat überlastet und zusätzlich das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, aber auch andere Muskelgruppen, die zur Stabilisierung des Kopfes angespannt werden, geschädigt werden können. Auf diese Weise kann es bis zu schweren Schmerzsyndromen und Ohrpfeifen (Tinnitus) kommen. Weitere häufige Erscheinungen sind Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit. Diese Schmerzsyndrome werden in der deutschen Literatur als Kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) geführt. Nachts fühlt sich der Partner, ähnlich wie bei einem Schnarcher, häufig durch das laute Zähneknirschen gestört.

    Zahnabrasion

    Abrasio dentium (deutsch: Abrasion der Zähne; v. lat. abrasio: „Abnutzung“ oder „Abschaffung“) bezeichnet in der Zahnmedizin einen Verlust von Zahnhartsubstanz durch Reibung. Attrition und Demastikation sind Unterformen. Die Attrition ist eine Form der Abrasion, bei der der Verlust von Zahnhartsubstanz durch Kontakt mit anderen Zähnen geschieht. Bei reinen Kieferschlussbewegungen tritt Attrition durch Zahnkontakt der beiden Kiefer vor allem an den Okklusalflächen der Seitenzähne auf. Bei Vorschub- und Mahlbewegungen sind zusätzlich die Inzisalkanten (Schneidekanten) der Frontzähne betroffen, im Oberkiefer zusammen mit den palatinalen (gaumenseitigen) Flächen und im Unterkiefer verbunden mit den vestibulären (mundvorhofseitigen) Flächen. Da die Zähne in der Alveole (knöchernes Zahnfach) über einen kollagenen Faserapparat (vor allem Sharpeysche Fasern) aufgehängt sind, führt auch der Kontakt von Nachbarzähnen bei Kauflächenbelastung durch Kieferschluss zu Substanzverlust. Der Approximalbereich (Bereich der Nachbarzahnkontakte) stellt sich im jugendlichen Gebiss noch punktförmig dar, kann aber im Laufe des Lebens immer flächiger werden. Ist das der Fall, wandern die Zähne langsam nach mesial (zur Zahnbogenmitte, nach vorn), so dass sich der Zahnbogen verkürzt.

    Zahnbürsten

    Bürsten mit Schwing- oder Kurzkopf, geraden oder schrägen Borsten, Handzahnbürste oder batteriebetriebenes Modell: das Angebot ist riesig. Doch egal, für welchen Typ man sich entscheidet: Wichtig sind abgerundete Borsten sowie ein kurzer Bürstenkopf, mit dem man alle Stellen im Mund problemlos erreichen kann. Außerdem ist ein regelmäßiger Wechsel der Zahnbürste von großer Bedeutung. Aller zwei Monate muss eine neue gekauft werden – wenn sich die Borsten schon vorher nach außen biegen, auch früher. Selbstverständlich soll jedes Familienmitglied seine eigene Zahnbürste besitzen..

     
     
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